Wie erkenne ich einen Spitzenwein?

Was sind Rebsorten?

Jeder hat die Begriffe schon einmal gehört: Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Merlot oder Weißburgunder. Was bezeichnen diese Namen und welche Bedeutung haben sie? Um dieses näher zu ergründen, bedarf es eines kleinen Rückblicks. Wann zum ersten Mal eine Rebe für den Wein kultiviert wurde, kann heute keiner genau sagen. Nach der griechischen Mythologie soll Dionysos den Menschen den Genuss des Weines gezeigt haben. Archäologen gehen eher davon aus, dass die Wiege des Weines in Georgien stand. Dort fand man Tongefäße mit Weinreliefs, die nach ersten Schätzungen auf das Jahr 5000 vor Christus zurückreichen. Neuere Grabungen zeigen, dass es in China vielleicht schon vor mehr als 8000 Jahren zu einem ersten Anbau von Rebpflanzen gekommen sein kann.

Weinanbau wird zum Wirtschaftszweig

Wann auch immer es begonnen hat – der Weinanbau wurde und ist es heute noch: ein wichtiger Wirtschaftszweig. Selbst die Reblausplage vor mehr als 100 Jahren, die ganze Weinanbauregionen vernichtete, konnte dem keinen Einhalt gebieten. Heute gibt es etwa 16.000 verschiedene Rebsorten. Manche von ihnen wurden gezüchtet und einige entstanden auf natürlichem Weg. Etwa 1000 davon werden für den Weinanbau verwendet – nicht jede Rebsorte eignet sich zur Weinherstellung oder ist dafür zugelassen. Die Rebsorte entscheidet den Charakter und zumeist auch die Qualität des Weines.

Wo finde ich Informationen über die Rebsorten?

Wer mehr zum Thema Rebsorten wissen möchte, informiert sich am besten im Internet. Eine weitere gute Möglichkeit, Information und sogar Insiderwissen zu erlangen, sind die Online-Weinhändler. Man kann nicht nur Weine im Onlinehandel erwerben, sondern bei guten Händlern auch Hintergrundwissen zu den Angeboten erhalten. Dazu zählt der Geschmack der Rebsorte, vor allem aber das Aroma. Weiter, wo man die Rebsorte vorzugsweise anbaut. Aber auch wozu der Wein dieser Rebsorte gut passt, zum Beispiel ob er sich besser mit Fisch, Wild oder Geflügel verträgt usw. Mit einem solchen Wissen kann man den Freundeskreis durchaus beeindrucken und vertut sich nicht mehr bei der Weinauswahl.